Der Autor

Jean-Marc Soyez, Journalist und Autor, hat mehr als 50 Bücher verfasst. Darunter waren etliche Bestseller. Mehrere seiner Erzählungen wurden auch verfilmt, dazu gehört „Der Wolfsziegel“, der auch im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Soyez, Jahrgang 1927, (+ 2008) machte sich bereits 1960 als Texter eines Fotobandes („Das Land der Wasserläufer“) in Frankreich einen Namen. Wenig später wurde er als Autor von Jagd- und Angelbüchern international bekannt.
Im Jahr 1967 erschien sein Roman „Der Wolfsziegel“. Es folgten „Die Katze im Kreuz“, „Die Füchse“ und „Führer von Lourdes“.
Jean-Marc Soyez’ Sachkenntnis als Jäger und Angler wird in seinen Werken immer wieder deutlich, so auch im „Wolfsziegel“.

In der ersten Ausgabe von "Der Wolfsziegel" aus dem Jahr 1977 heißt es zum Verfasser:
Der vorliegende Roman von Jean-Marc Soyez gab die literarische Vorlage zu einem Film, der in Frankreich gedreht worden ist und unter dem Titel „Der Wolfsziegel“ auch vom Fernsehen der DDR ausgestrahlt wurde. Woher dem Autor die Leidenschaft und die Spezialkenntnisse erwuchsen, um solch einen Stoff aufwühlend, realistisch und packend gestalten zu können, erhellt sich einigermaßen, wenn man weiß, dass er zu schreiben begonnen hat mit einem Jagdführer („Guide Juillard de la chasse“, 1965). Dieser hat, wie es auf dem Schutzumschlag des Verlags France-Empire zu dessen Titel „La Tuile à loups“ heißt, „in ganz Europa als das Werk eines Sachkenners“ Verbreitung gefunden. Anschließend erschien ein Führer für den Fischfang („Guide Juillard de la pèche, 1966). Bereits 1960 wurde Jean-Marc Soyez in seinem Land bekannt als Textgestalter eines Fotobandes zum Thema „Das Land der Wasserläufer“ mit dem bezeichnenden Untertitel „Les Propos d’un braconnier“ („Worte eines Wilderers“). Der Sprung in die eigentliche Belletristik gelang ihm mit „La Tuile à loups“ (1967). Es folgten „Le Chat en croix“ („Die Katze im Kreuz“, 1969), „Die Füchse“ (1969) und „Le Guide de Lourdes“ („Führer von Lourdes“, 1970).